Zum Suzuki-Konzept gehört es, dass das Spielen zu Beginn des Unterrichts ganz ohne Noten lesen, sondern ganz nach Gehör erlernt wird. Daher liegt das Eintrittsalter zwischen ca. 4-6 Jahren. Jedoch können auch ältere Kinder mitmachen. Speziell für den Unterricht gibt es CD`s, die sich die Kinder anhören und so auch zu Hause ihr Gehör schulen können. Wenn die Kinder im Schulalter sind , führt die Früh- bzw. Vornotation, die in unserer Schule entwickelte wurde, die Kinder an die Notenschrift heran.

Jedes Kind an der Schule bekommt einmal wöchentlich Einzelunterricht von 30 bzw. 45-minütiger Dauer. Beherrschen die Kinder einige Lieder und Stücke sicher, erhalten sie zusätzlich einen 14-tägig stattfindenden Gruppenunterricht.
So kann einerseits individuell mit den Kindern gelernt und auf ihre Bedürfnisse eingegangen werden und andererseits Motivation durch das gemeinsame Musizieren erfahren werden. Durch den Gruppenunterricht sammelt das Kind Erfahrungen im Zusammenspiel mit anderen Kindern, festigt die gelernten Lieder und fördert die Kommunikation der Kinder untereinander.

Der Aufbau der Gruppenarbeit:
1. Stufe: Suzuki – Gruppenstunde
2. Stufe: Spielkreis (mit mehrstimmigen Stücken)
3. Stufe: Streichorchester (leichte klassische Literatur)

Konzerte und kleinere Auftritte fördern und fordern zudem den Spaß und das Selbstbewusstsein der Kinder im Umgang mit ihrem Instrument. Durch die Übeanleitung und eine methodische Ergänzung, die es für jedes zu erlernende Musikstück gibt, werden die Kinder nach etwa 3-4 Jahren zu einer mehr traditionell ausgerichteten Form der Methode: Im Vordergrund stehen die Erarbeitung der traditionellen Violinliterartur und das Orchesterspiel. Wochenendfreizeiten mit Musik und Spielen und internationale Workshops runden das Übungsprogramm ab und geben den Kindern gleichzeitig Motivation zum Lernen und Üben ihres Instrumentes.